Gerade die jüngere Vergangenheit hat die Anfälligkeit der Wertschöpfungsketten in der Agrar- und Ernährungswirtschaft bei internationalen Krisen und Störungen gezeigt. Das neu gestartete Projekt AgriSecure (Vorsorgeorientierte Stärkung der Ernährungssicherheit in Niedersachsen) unter der Leitung vom Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) will hier Lösungen finden, um sich zukünftig resilienter aufzustellen.
Dr. Barbara Grabkowsky, Leiterin von trafo:agrar: „Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer praxisorientierten Konzeption zur Stärkung der Ernährungssicherheit in Niedersachsen. Gemeinsam mit Wirtschafts- und Sozialpartnern analysiert das Projekt zentrale Wertschöpfungsketten der Agrar- und Ernährungswirtschaft, identifiziert kritische Abhängigkeiten und Schwachstellen und entwickelt darauf aufbauend konkrete Handlungsempfehlungen zur Stärkung resilienter Versorgungssysteme.“
Das Forschungs- und Transferprojekt wird von trafo:agrar gemeinsam mit der Universität Göttingen, der Hochschule Osnabrück, dem Agrar- und Ernährungsforum Nord-West sowie weiteren Praxis-, Sozial-, Wirtschafts- und Netzwerkpartnern umgesetzt. Das Land Niedersachsen fördert das Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro, welches bis Ende 2027 läuft.