Der jährliche Nährstoffbericht für Niedersachsen von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK), bei der die Düngebehörde angesiedelt ist, wurde heute gemeinsam von Agrarministerin Miriam Staudte, Kammerpräsident Gerhard Schwetje und Reno Furmanek, Leiter des Geschäftsbereiches Pflanzenschutzamt, Düngebehörde und Inspektionsdienste, der Landwirtschaftskammer vorgestellt. Der 13. Bericht betrachtet den Zeitraum der gemeldeten Verbringungen vom 1. Juli 2024 bis 30. Juni 2025.
In dem Bericht werden die Ergebnisse des Nährstoffanfalls aus der Tierhaltung und den Biogasanlagen sowie der Mineraldüngung dem in der Düngeverordnung angesetzten Düngebedarf der Pflanzen gegenübergestellt und bewertet. Zugleich wird der ökologische Zustand des Grundwassers sowie der Oberflächengewässer durch landwirtschaftliche Nährstoffeinträge mit detaillierten Informationen transparent gemacht.
Kammerpräsident Gerhard Schwetje: „Die Ergebnisse des jüngsten Nährstoffberichts zeigen ein weiteres Mal, dass die landwirtschaftlichen Betriebe sowohl die Hinweise unserer kompetenten Beratung als auch die politischen Vorgaben beachten. Die konsequente Verwertung regionaler organischer Dünger als Pflanzennährstoff verringert die Abhängigkeit von importiertem Mineraldünger, der weiterhin starken Preisschwankungen unterworfen ist.
Seit der Aussetzung des Vollzugs der zusätzlichen Auflagen für nitratsensible ,Rote Gebiete‘ warten die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte darauf, wie es rechtlich weitergeht. Bei der gesetzlichen Neuordnung hoffen wir auf eine Lösung, die sich praktisch sehr gut umsetzen lässt und die möglichst keine zusätzliche Büroarbeit mit sich bringt.“
Der Nährstoffbericht ist auf der Website der Düngebehörde Niedersachsen verfügbar.