FINKAtransfer baut auf dem erfolgreichen Projekt FINKA („Förderung von Insekten im Ackerbau“) auf. Über fünf Jahre hinweg wurden Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und zur Reduktion chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel entwickelt und erprobt. Und dies in enger Kooperation und Zusammenarbeit zwischen ökologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben. Dieses Prinzip wird in FINKAtransfer fortgesetzt. Ziel ist es, die erarbeiteten Maßnahmen gezielt in die landwirtschaftliche Praxis zu überführen. In FINKAtransfer arbeiten dafür acht Betriebspaaren – jeweils ein ökologischer und ein konventioneller Betrieb – eng zusammen und entwickeln praxisnahe und wirtschaftlich tragfähige Lösungen.
Mit einem Feldtag am 29. April 2026 in Schellerten (Landkreis Hildesheim) startet das Projekt in die Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet am Vormittag statt und richtet sich an landwirtschaftliche Betriebe, Beratung sowie weitere Interessierte aus Praxis und Fachöffentlichkeit.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Ansätze zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln. Vorgestellt werden unter anderem mechanische Verfahren der Unkrautregulierung in Zuckerrüben sowie der Einsatz eines Hackroboters. Ergänzend geben Projektbeteiligte Einblicke in Praxiserfahrungen und Ergebnisse aus dem Vorgängerprojekt FINKA. (Programm und Anmeldung)
Gefördert wird das Projekt „FINKAtransfer“ durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bei der Umsetzung bündeln das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) und das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen (NAN) e. V. ihre Kompetenzen.